| |
 |
 |
|
|
|
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
|

Sonntag, 20. Mai 2012 NAVonline Publikationen: |
 |
|
|
|
NEU! Für registrierte Mitglieder des NAV:
|
|
 |
Mitteilungsblatt: |
 |
|
MITTEILUNGSBLATT
DES LANDESVERBANDES NIEDERSACHSEN
mit den Landesverbänden Bremen und Hamburg
im Deutschen Altphilologenverband (DAV)
Jahrgang LVI Heft 1, 2006
Redaktion: Wulf Brendel, Bernhard-Riemann-Gymnasium Scharnebeck
 |
|
 |
| |
Varia
Es gibt eine CD bei Philips, auf der lateinische Texte gerappt sind. Man kann sie unter www.ista-Latina.de bestellen. Es sind Texte von Catull odi et amo (und andere Verse aus der Lesbia-Thematik) bis hin zu Vergil tu regere imperio…… .
Es zeigt sich überzeugend, dass auch Latein zum Rappen geeignet ist. Das Tempo ist so hoch, dass man dem Text nur mit dem Textbuch in der Hand folgen kann. Die Musik ist rhythmisch ausgeprägt und wird melodisch sicher ein gutes Niveau halten (das unterstelle ich mangels eigenen Urteils ohne weiteres). Aber da auf dem Textbuch, letzte Seite, steht „Unterstützt durch den Niedersächsischen Altphilologenverband www.NAVonline.de“. In den Anmerkungen zum Refrain heißt es:„ … Vergil schrieb unter Augustus Staatsdichtung, die bewusst eine ideologische Rückbesinnung auf konservativ geprägtes Römertum beschwört, um von den tatsächlichen politischen Neuerungen in Rom, vor allem dem Machtverlust des Senats, abzulenken.“ Der um-zu-Satz am Ende sollte allerdings hinterfragt werden. Ob Vergil überhaupt jemals die Wirkung hatte, von dem Machtverlust des Senats abzulenken, wo ist das untersucht? Das in den Anmerkungen zur „Bridge“ verwendete Wort „Völkermord“ ist schlicht anachronistisch, außerdem ist die Geschichte Frankreichs der evidente Beweis, dass selbst die Fakten andere waren. Wenn der NAV etwas „unterstützt“, sollte man es auch vorher anschauen. Oder hinterher monieren!
Klaus Elsner, Clausthal-Zellerfeld |
|
 |
|
 |
|
|
 |
|
 |
|
|